26 Januar 2026
„Trump“ – und wie leicht, selbst gestandene „Demokratien“ gefährdet werden können.
Unglaubliches passiert! Amerika wählte einen Präsidenten der bereits in den ersten Wochen eine sich über 80 Jahre entwickelte Ordnung der Welt radikal umgekrempelt. Und das, mit der ältesten Demokratie (bisher doch Garant der freien Welt). Die Gründer der amerikanischen Verfassung werden sich wohl im Grabe umdrehen. Wie er – machtbesessen, egozentrisch und derb, ungebildet und beratungsresistent – eine demokratische Institution nach der anderen aushebelt, über Jahrzehnte gewachsene Beziehungen aus dem Stegreif umgekrempelt, Millionen Menschen und über Jahrhunderte gewachsene Beziehungen „Deal“-getragen, autoritär, durchwirbelt. Ohne Beispiele.
Mit brutalem Charisma – und nur dank von Freiheiten, wie sie eben nur die amerikanische Präsidentschaft ermöglicht – formte er Gremien mit abhängigen Apologeten, die bedingungslos seinen Willen durchsetzen. So ist die Welt – unvorhergesehen, urplötzlich -diesem rücksichtslosen Machtmenschen regelrecht ausgeliefert. Es herrscht – dazu bei ungewohnter Dynamik und irrem Stakkato – pure egozentrischer Wille; übersetzt in „Deals“, was an diplomatischer Derbheit nicht zu überbieten ist. Selbst in der Geschichte fällt es schwer, Vergleichbares zu finden. Und, als DEMOKRATIE!
Alles von ihm ist paradox, widersprüchlich – quer über die Erde. Und zwingt dennoch alle sich anzupassen, zu handeln – ob sie wollen oder nicht. Gelingt es nicht, dem ein Ende zu setzen, wird die Zukunft richtig chaotisch, mit wechselnden Auseinandersetzungen, bis zu Kriegen. So wird plötzlich – naiv- der „nachhaltige“ Todfeind Amerikas seit dem Zweiten Weltkrieg, der Russe, zum „Deal“-Partner, zum geachteten Autokraten etc.!
Zwar reagiert das amerikanische Volk, zeigt aber dennoch, dass es dem Treiben ausgeliefert scheint. Ist es überhaupt in der Lage, korrigierend einzugreifen, in den über Generationen gewachsenen oligarchischen Strukturen, bei diesen mentalen Differenzen und medialen Einseitigkeiten. Es zeigt aber auch, dass die „verbleibende“ Westliche Welt wirtschaftlich wie militärisch nur ohnmächtig reagieren kann, nun vor kaum lösbaren Sicherheits- wie Existenzfragen steht.
Ja, und wie soll das weitergehen? Bei den über Generationen gewachsenen „Abhängigkeiten“ selbstgefällig stagnierender Demokratien. Eben, um nun doch endlich nachhaltig zu wirtschaften und sich verteidigen zu können, die sozial eben vieles überzogen haben und naiv immer noch willens sind, Millionen ungebildeter und rückständiger aller Herren Länder (unterschiedlichster Religionen, Sprachen, Mentalitäten etc.) über Generationen durchzufinanzieren. Demokratien, die sich seit Dekaden in Diskussionen verheddern, nicht in der Lage sind, koordiniert zu reagieren (nur in Schulden versinken)? Dazu vieles – bis heute – politisch nicht angesprochen werden darf!
So geht es eben ins Nirgendwo!“
